
02 Dein Zuhause
Du kennst dieses Gefühl.
Du magst Dein Haus. Sehr sogar.
Es hat Charakter. Geschichte. Schöne Ecken.
Und eigentlich alles, was Du Dir einmal gewünscht hast.
Trotzdem gibt es diese Stellen, die Dich immer wieder stören.
Der Eingang, der viel zu groß ist.
Die Küche, in der trotzdem der Platz fehlt.
Ein Wohnzimmer, das einfach nicht gemütlich werden will.
Wege, die sich kreuzen. Räume, für die Ihr irgendwie nie eine richtige Verwendung gefunden habt.
Und irgendwann entsteht dieser eine Gedanke:
Da müsste doch mehr gehen.

03 mein Blick
Ich sehe
Häuser anders.
Wenn ich ein Haus betrete, sehe ich nicht zuerst
einzelne Räume.
Ich sehe, wie sie miteinander verbunden sind.
Wo Wege entstehen. Wo sich das Leben sammelt und wo es sich zurückziehen kann. Welche Bereiche zu viel Raum bekommen und welche zu wenig. Wo Privatheit fehlt. Wo Licht, Blickachsen und Proportionen etwas mit einem Raum machen.
Und oft sehe ich Möglichkeiten, die im bestehenden Grundriss
noch gar nicht sichtbar sind.
Vielleicht muss das Wohnzimmer gar nicht das Wohnzimmer bleiben.
Vielleicht liegt das Schlafzimmer an der falschen Stelle.
Vielleicht braucht der Eingang weniger Fläche und dafür mehr Klarheit.
Vielleicht liegt die Lösung für die kleine Küche direkt im Raum daneben.
Ein Haus muss nicht so bleiben,
nur weil es einmal so geplant wurde.
Wie willst Du
eigentlich leben?
04 der nächste Schritt
Vielleicht ist es Zeit,
Dein Haus neu zu sehen.
Du musst noch nicht wissen, wie die Lösung aussieht.
Vielleicht weißt Du gerade nur, dass Ihr an einem Punkt angekommen seid,
an dem Möbelrücken, neue Farben und die nächste Pinterest-Idee
Euch nicht mehr weiterbringen.
Dass Ihr dieses Haus liebt –
aber endlich verstehen möchtet, was wirklich in ihm steckt.
Genau dort beginnt meine Arbeit.

